Erntedank in Jens seinem Garten

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Oh Mama Erde,

ich danke dir,
für dieses schöne Jahr,
was ich erleben durfte hier.

– hier auf dir –

Ein Winter war,
so lang und kalt,
doch auch wunderbar,
so viel Schnee war da.

Der Frühling brachte Wasser viel
und kam spät erst, im April.

War die Überschwemmung denn dein Ziel?

Ja, ich merk´ es

– auf dir passiert grad viel –

(ich kann noch lachen)

musst´ grad´ wichtigere Dinge tun,
als uns das Wetter machen.
Ja, das wissen wir mal wieder nun.

Im Sommer gab `s kaum Zeit zu ruhn
war trocken und sehr heiß,
wer ernten wollte musste gießen,
mit Wasser und auch Schweiß.

Zur Wende der Sonne,
da war der Sommer voller Wonne,
so viel Kraft und Energie spürte ich

– auf dir hier –

Echt noch nie!

Und so hoff´ ich jetzt,

– beim Erntedank –

im gold’nen schönen Herbst,

dass die Menschen achten dein Gesetz,
und du nun reichlich ihre Huld erwirbst.

So bleibt mir nur auf`s Neue,
dir zu versichen

meinen Dank und meine Treue.

Und ich bitte dich, vergiss uns nicht!
Vergib uns was getan ward
und schenk´ uns noch sehr viele schöne Jahr´,

so wie`s letzte war.

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Dieses kleine Gedichtlein wollte ich euch nicht vorenthalten. Ich schrieb es am 3. Oktober, als ich im Garten mein kleines Erntedankfest veranstaltete, nur für mich, Gaya und die Vögelchen, die immer für mich da sind und mir viel Freude bereiten. Da ich den trockenen Sommer über ziemlich faul und auch etwas abgelenkt war, ist meine Ernte zwar etwas dünn ausgefallen, aber dennoch, man sollte immer mit dem zufrieden sein, was man hat.

Ich frage mich warum so viele Menschen den Bezug dazu verloren haben und vergessen haben, wo wir herkommen und dass die ganzen tollen Sachen, die wir so gerne verkonsumieren, allesamt ein Geschenk unseres Planeten sind. Und wir nehmen und nehmen ohne auch nur ein Wort des Dankes oder der Anerkennung dafür übrig zu haben, nicht mal für die Menschen die es für uns ernten, produzieren und transportieren.

Ihr könnt mir glauben, das Leben ohne Dankbarkeit, wäre kaum ein Leben wert! Aber wofür dankbar sein, wir haben doch alles.

Eine Anmerkung noch, es war ja auch der Tag der Einheit am 3.10. und unser Bundespräsi Gauk meinte in seiner Ansprache, doch allen Ernstes Deutschland müsse sich stärker an internationalen Konflikten beteiligen. Also zu gut deutsch, mal wieder raubend und morden in fremde Länder ziehen, um deren Resourcen für unseren Wohlstand zu sichern, was anderes konnte wir ja noch nie. Dafür hat er jetzt bei mir verschissen, diese falsche Schlange.

PS: Bilder zu meinen wenigen, aber großen Erfolgen (die 550 Gramm Tomate war wirklich riesig!) gibt es auch bald.

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