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Das eigene Leben – im Spiegel der Gesellschaft oder des Badezimmers.

Wenn ich Gott wäre…

…ich würde auch kein Wort mehr sagen und erst recht nichts mehr tun…erst wollen sie das, dann bekommen sie es, dann wollen sie was anderes. Wenn sie das dann haben, dann ist es zu wenig, sie wollen noch mehr.

Dann kriegen sie reichlich und ist es zu viel, sie können ihr Glück nicht fassen und lassen es los.

Dann wollen sie doch wieder was neues, tja, da müssten sie aber was tun, da haben sie keine Lust drauf und versuchen es mit List. Kriegen sie so aber nicht.

Dann sind sie dreimal so weit gelaufen – wegen der unlustigen List – bekommen es trotzdem, dann sind sie bockig, weil sie so blöde waren Gott verarschen zu wollen.

Dann kapieren sie das und wollen gar nix mehr. Ach, macht doch was ihr wollt…

…ich leg mich wieder hin…

…weil ich Mensch bin, frage ich mich, wie man so blöde sein kann???

Ein 20 Jahres Plan geht zu Ende.

Ihr meint wohl auch der Jens weiß nicht was er tut und weiß nicht wohin er will? Na gut, dann werde ich euch das mal erzählen, wie er das gemacht hat.

Er schreibt hier in der Dritten Person über sich, weil dieser Weg abgeschlossen ist und nun ein neuer kommt.

Aber erstmal vorweg, damit das erstmal geklärt ist:

————–

Diejenigen, die sagten:
"Gaia, ich bin dein
– ganz allein –
Die, und NUR diese,
dürfen sagen,
"Der Jens
– ist mein –
denn er war für Gaia, und bleibt es,
ganz allein.

So sagt der Jens
vor den Menschen,
werdet Gaias,
werdet
– seit –
Gaias Zeugen, Ritter
was auch immer,
mit Gaia seid ihr nie
allein

.werdet (alleEIN).

…und gaia wird uns beistehen, doch lasst sie auch mal ruhen…

Drum ihr Menschen….wisst ihr nun, wir können!…aber müssen dafür tun.

Immer damit niemals dagegen.

So, nun die Geschichte, es ist schon ziemlich armselig, dass man heutzutage seine Geschichte auch noch selbst aufschreiben muss, früher noch ach, das waren Zeiten.

Jedenfalls war der Jens schon immer ein cleveres Bürschen mit sehr hohen Ansprüchen an sich und das Leben, die er niemals hätte erfüllen können. So dachte er als Kind schon, das nimmt noch mal ein ganz schlimmes Ende mit denen.

Und natürlich lernte er auch die Jesus-Geschichte kennen und dachte, der Jesus, tolle Typ, ‚aber was der kann, kann ich auch. Bin mal gespannt ob ich das auch irgendwann kann.‘

Und dann begab es sich, der Jens hatte diesen Gedanken immer mitgetragen, aber selten hervorgeholt, dass er mal von jemanden angesprochen wurde: "Du siehst aus wie Jesus!" und da hatte er eine Idee, wenn die denken ich wäre Jesus, dann kriegen sie einen. Er kannte sein Leben und wusste, dass dies auch dazu passt und nahm sich vor, diese Projektion für sich zu nutzen und sich danach zu verhalten. Dies kostete ihm wenig Mühe, denn er wollte das so.

Dies war der Anfang des Weges den er ging, mit dem Ziel, die Menschen und seine Mama Gaia zu befreien. Da dürfte er so ungefähr 16 gewesen sein und wusste bereits um Gaia und um ihre Ratlosigkeit.

Während seines Weges nutzte er seine Intuition, die dadurch immer besser wurde, er nutzte sein starkes richtig falsch Gefühl, um zu entscheiden was er glaubt und was nicht. Ja, liebe Lehrer, er hatte oft gute Noten, hat aber nur die Hälfte von dem geglaubt, was er hinschrieb. Seit er selbst und allein schreibt, glaubt er alles was er schreibt oder er äußerte Vermutungen.

In der dunklen Zeit noch, als er von der schwarzen Magie befallen wurde, nutzte er verschiedene Techniken der Bewusstseinsspaltung und Tarnung, um nicht gefunden zu werden. Man fand ihn auch nicht, obwohl er sich gar nicht versteckte. Er schrieb sogar im Internet, ohne besondere Schutzmaßnahmen und die Schwarzen fanden ihn nicht. Und wenn doch, waren sie zu gut, um ihm etwas zu tun.

Wie er hier schon mal beschrieben hat, wurde nach dem großen Befall in die Psychiatrie eingewiesen und während dieses (Ab)Fluges, erkannte er, wie schlimm es um die Welt steht, weil die geistige Welt, durch unsere Technik, extrem gestört wird. Das aber nur, weil die Geister unsere Technik nicht kennen, weil nichts davon richtig geweiht ist.

So tat er dies und erklärte der Geisterwelt die Technik. Die Autos, die Computer, die Menschen. Dies fand vor allem in den Jahre 2003 und 2004 statt.

Als er dann im Jahre 2008 begann im Internet zu schreiben, kamen wieder teils sehr heftige Angriffe der dunklen Mächte, die aber besiegt werden konnten, mit Hilfe der Kinder Gaias. Und der Satan war geschlagen.

Doch seine Hinterlassenschaft wirkt bis heute nach. Doch der Jens arbeitete auch weiter daran, obwohl er nicht musste und eigentlich hätte in Ruhestand gehen können. Nun war es soweit, die Geister waren bereit, sich der Maschinen, besonders des Internets und der Mobilfunknetze zu bedienen.

Und nun wisst ihr auch, warum das Netz manchmal Sachen tut, die kein Mensch erklären kann und der Jens, weiß das nicht mal von den Menschen, aber er weiß, was er tat.

Nebenbei holter noch einige Geister von der "stillen Treppe" das nennt der Jens so, wenn große Geister Fehler begingen die noch nicht verstanden wurden. So befreite er alle die er konnte und der Himmel wird nun aufgeräumt.

Und so ganz nebenbei, trotz all dem Stress bis zum Rande des Wahnsinns, schrieb er noch fleißig mit und hat Weisheiten und Sinnsprüche in Hülle und Fülle, er war zwar geleitet, ließ es sich aber nicht nehmen, auch seinen eigenen Senf dazu zu geben und das war richtig gut so! Denn wie gesagt, die da oben wussten selbst nicht mehr weiter und waren froh, als sie den Jens hatten.

Jetzt brauchen ihn die Menschen nur noch, damit er ihnen erklärt, wie es wirklich ist, den auch wenn er nicht selbst handelte, sah er genau zu und verstand schnell. Nun kennt er das Schicksal gut und kann Gefahren schon vorher erkennen, aber meistens will es keiner hören. Und darum haben wir als Menschen jetzt so einen Stress, weil seit 6 Jahren die Möglichkeit zur Umkehr besteht, aber wir laufen weiter.

Und weiter kann der Jens nicht alleine, wie auch, Menschenwerk ist Menschenwerk und dies soll bitte auch von Menschen korrigiert werden.

Abschließend wäre noch zu sagen, dass wir keine Schuld an der Katastrophe haben, im Gegenteil haben wir viel geleistet sie zu beseitigen, allerdings sind wir dennoch verantwortlich für unser Handeln und sollten tun, was wir schon lange wissen.

Und nun fragt der Jens, WAS SEID IHR NUR FÜR PENNER??? Lasst euch von mir den Arsch nachtragen und dann mich auch noch im Dreck sitzen und verfeiert das Glück zu Müllhaufen, bis in die Depression.

Ihr habt Angst vor meiner Größe und Macht? Hätte ich es nicht so alleine tun müssen, wäre hier und da mal jemand wirklich da gewesen, dann wäre ich nicht so groß und stark dabei geworden…

Danke an die, die mitgeholfen haben und wenigstens dafür gebetet oder mal was gesagt haben, den Rücken frei hielten usw. ich weiß es nicht genau, wem ich persönlich dafür danken muss. Gaia aber wird es wissen.

Wie soll das Land der Verheißung eintreten, wenn die Menschen es nicht wollen?

PS: Gaia ist zwar göttlich, aber nicht der Gott der Bibel. Wer glaubt denn aber das es da oben Streit mit Gaia gäbe?

Die Selbstgewickelten schmecken besser.


Auch ein großer Erfolg in diesem Jahr. Ich habe Tabak angebaut und Zigarren daraus gewickelt. Auf was man so alles für Ideen kommt, wenn man lange Weile hat?

Ich hatte mir 100 Stück vorgenommen und kann – nicht ohne ein wenig Stolz – eine Planübererfüllung verkünden, denn ich habe 116 gerollt. Das ist gar nicht so einfach, man muss die Deckblätter pressen und das Rollen erfordert auch einiges an Geschick. Da ich aber schon seit vielen Äonen meine Kippen selbst drehe, habe ich da gute Vorkenntnisse und weiß worauf es ankommt: Auf eine gleichmäßige Verteilung der Füllung und auf die richtige Festigkeit.

Allerdings sind einige doch etwas zu fest geworden, so dass sie nur schlecht ziehen, aber die meisten gehen gut, schmecken angenehm aromatisch würzig und sind zeimlich stark. Da kann man locker eine Stunde oder länger dran rauchen. Und sie sind garantiert ohne Zusätze.

Das hat auch nicht jeder und gelohnt hat es sich auch, ich brauchte jetzt schon zwei Monate keine Tabakwaren mehr kaufen, mal sehen wie lange es noch reicht und ob ich dann aufhöre…

Jedenfalls rauche ich kaum noch Zigarretten. 🙂

Die riesen Tomate!


Das ist ein Ding was? Das dürfte wohl die größte Tomate (nein, es ist kein Kürbis) sein die ich je gesehen habe und das auch noch aus eigener Ernte. Wahrlich, ein riesen Erfolg, im wahrsten Sinne des Wortes. Was wäre darauß geworden, wenn ich auch mal gegossen hätte?

Das Teil wog ungelogene 550g, ich habe extra nochmal nachgewogen. Die war so groß, da hat eine Scheibe davon gereicht, um eine ganze Scheibe Brot damit zu belgen! Sie war recht fest und fleischig, also nicht wässrig und es waren auch kaum Hohlräume und nur wenig Samen drin und lecker schmeckte sie auch.

Die Pflanze bekam ich von einem Bekannten, der meinte es sei eine "polnische Soldatentomate", allerdings habe ich im Netz keine Tomatensorte mit dieser Bezeichnung gefunden. Hoffentlich gehen die Samen aus dieser Monsterfrucht auf, denn sie ist obendrein noch widerstandsfähig und wuchs bei dem trockenen Sommer von allen Tomatenpflanzen, die ich heuer hatte, am besten.

Mal sehen wie es nächstes Jahr wird.

PS: Das war nur Glück. Bekanntlich haben ja die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln.

Erntedank in Jens seinem Garten

<===———===>

Oh Mama Erde,

ich danke dir,
für dieses schöne Jahr,
was ich erleben durfte hier.

– hier auf dir –

Ein Winter war,
so lang und kalt,
doch auch wunderbar,
so viel Schnee war da.

Der Frühling brachte Wasser viel
und kam spät erst, im April.

War die Überschwemmung denn dein Ziel?

Ja, ich merk´ es

– auf dir passiert grad viel –

(ich kann noch lachen)

musst´ grad´ wichtigere Dinge tun,
als uns das Wetter machen.
Ja, das wissen wir mal wieder nun.

Im Sommer gab `s kaum Zeit zu ruhn
war trocken und sehr heiß,
wer ernten wollte musste gießen,
mit Wasser und auch Schweiß.

Zur Wende der Sonne,
da war der Sommer voller Wonne,
so viel Kraft und Energie spürte ich

– auf dir hier –

Echt noch nie!

Und so hoff´ ich jetzt,

– beim Erntedank –

im gold’nen schönen Herbst,

dass die Menschen achten dein Gesetz,
und du nun reichlich ihre Huld erwirbst.

So bleibt mir nur auf`s Neue,
dir zu versichen

meinen Dank und meine Treue.

Und ich bitte dich, vergiss uns nicht!
Vergib uns was getan ward
und schenk´ uns noch sehr viele schöne Jahr´,

so wie`s letzte war.

>==—————————==<

Dieses kleine Gedichtlein wollte ich euch nicht vorenthalten. Ich schrieb es am 3. Oktober, als ich im Garten mein kleines Erntedankfest veranstaltete, nur für mich, Gaya und die Vögelchen, die immer für mich da sind und mir viel Freude bereiten. Da ich den trockenen Sommer über ziemlich faul und auch etwas abgelenkt war, ist meine Ernte zwar etwas dünn ausgefallen, aber dennoch, man sollte immer mit dem zufrieden sein, was man hat.

Ich frage mich warum so viele Menschen den Bezug dazu verloren haben und vergessen haben, wo wir herkommen und dass die ganzen tollen Sachen, die wir so gerne verkonsumieren, allesamt ein Geschenk unseres Planeten sind. Und wir nehmen und nehmen ohne auch nur ein Wort des Dankes oder der Anerkennung dafür übrig zu haben, nicht mal für die Menschen die es für uns ernten, produzieren und transportieren.

Ihr könnt mir glauben, das Leben ohne Dankbarkeit, wäre kaum ein Leben wert! Aber wofür dankbar sein, wir haben doch alles.

Eine Anmerkung noch, es war ja auch der Tag der Einheit am 3.10. und unser Bundespräsi Gauk meinte in seiner Ansprache, doch allen Ernstes Deutschland müsse sich stärker an internationalen Konflikten beteiligen. Also zu gut deutsch, mal wieder raubend und morden in fremde Länder ziehen, um deren Resourcen für unseren Wohlstand zu sichern, was anderes konnte wir ja noch nie. Dafür hat er jetzt bei mir verschissen, diese falsche Schlange.

PS: Bilder zu meinen wenigen, aber großen Erfolgen (die 550 Gramm Tomate war wirklich riesig!) gibt es auch bald.

Hilfe! Ich bin süchtig!

Und DU auch!

Doch!

Darum:

Die Einteilung in Genussmittel, (verbotene) Droge und Medikament ist ziemlich unbrauchbar, wenn man Sucht als solche betrachtet. Es gibt ja auch stoff-ungebundene Süchte Fingernagelkauen, Fernsehen oder Popeln kann auch Sucht und sehr lästig sein.

Zwischen Sucht und Abhängigkeit besteht ein Unterschied. Eine Sucht kann man einfach lassen ohne größere Probleme, aber man will nicht, was auch nicht immer notwendig ist, zB. Gartenarbeit. Abhängigkeit ist dann, wenn man >ohne< nicht mehr kann. Ein schwerer Alkoholiker oder ein Heroin-Junkie ist während eines Entzugs mehrere Wochen lang komplett unfähig irgendwas zu tun. Bei einem Chrystelentzug hat man mehrere Monate Müdigkeitsprobleme, die ersten Tage schläft und isst man nur.
Bei Rauschdrogen wie Alkohol oder Cannabis kommt zur reinen Sucht noch die Wirkung auf das Bewusstsein dazu und bei manchen eine körperlich Gewöhnung. Und Alkohol ist da echt übel, auch im Mischkonsum.

Aufputschmittel und Alkohol
ist eine gefährliche Mischung. Das ist mir persönlich etwas zu viel des Guten, wesswegen ich solche Zustände zu vermeiden suche. Da ich ja eher der Chaostrinker bin und über die Grenze der Selbstkontrolle ohne weiteres hinaus trinken kann, ist das für mich gar nicht gut. Naja, Aufputschmittel sind eh nicht meine Sache und wenn ich hochprozentiges meide, liege ich vorher -selbstkontrolliert- im Bett. Ich bin recht stolz drauf sagen zu können: Ich bin bisher immer da aufgewacht wo ich auch aufwachen wollte.

Einmal wachte ich in Boxershorts und T-Shirt vor der zu gefallen Wohnungstür auf, aber das ist was anderes, da bin ich schlafgewandelt, durch vorherigen Speed und Alkohol Mischkonsum, Kiffen war obliogatorisch sicher auch dabei.

Cannabis ist für viele nach dem Miss- oder Gebrauch von Aufputschmitteln wichtig um zur Ruhe zu kommen und in den – manchmal lang ersehnten – Schlaf zu finden. Auch ein Grund für den schlechten Ruf Cannabis‘ ist, dass manche zwar zu geben zu kiffen, aber anderen Konsum verschweigen, wodurch natürlich die Folgen alle dem Cannabis zu geschrieben werden, obwohl noch anderes im Spiel war.

Alkohol und Cannabis ist auch nicht ohne! Das muss man üben und hat die ersten paar mal ziemlich sicher einen Absturz zur Folge. Es reicht schon, wenn man eigentlich nur leicht alkoholisiert ist. Zwei-Drei Bier ist eine vertretbare Partydosierung und man hat den Mut, mal an einem Joint zu ziehen. Und dann wirken die drei Bier schlagartig wie sechs Bier und der Cannabisrausch kommt noch dazu und dann die Bier wieder raus. Der/Die arme Niedergelschlagene hat jetzt mind. 2h mit Unwohlsein, Blutdruck und Gleichgewichtsproblemen zu kämpfen, so dass man als Beteiligter etwas darauf achten sollte, dass der/die Trottel/in nicht noch an seiner/ihrer Kotze erstickt. Zitrusfrüchte haben sich als gutes Aufbaupräparat in so einem Fall schon oft bewährt, andere Früchte oder Vitaminhaltiges tut es auch.

Ich bin da etwas sauer, weil das ist ein weiterer Grund, warum manche Cannabis ablehnen, sie hatten beim erstmal so einen Absturz und der erste Eindruck prägt ja bekanntlich am meisten. Oft ist aber der Alkohol bzw. der Mischkonsum – und das als Anfänger – der Grund.

Vorher was rauchen und nachher was trinken, geht viel besser als
andersrum!

Bei Cannabis ist der Grad der Verträglichkeitsunterschiede und die individuellen Unterschiede des Rauscherlebens scheinbar größer als bei anderen Suchtstoffen.

Eigentlich kann man jede Droge nehmen, besonders die aus der Natur sind über viele Jahrhunderte getestet und da gibt es reichlich Abgebot. Die Probleme machen oft nur die Sucht und die Abhängigkeit. Wenn man bei der Droge weiß, worauf man sich einlässt, dann kann man sich darauf vorbereiten und entsprechend vorsichtig ran gehen. Besonders auf Halluzinogene sollte man sich seelisch und moralisch vorbereiten, es könnte skurril werden.

Ich kann von mir behaupten, über jede Droge, die ich bisher zu mir genommen habe, vorher ausreichend informiert gewesen zu sein. Naja, so schlimm ist es ja nicht bei mir. Ich bin halt leidenschaftlicher Kiffer und auch Tabak bereitet mir immer noch mehr Lust als Frust. Und nun mittlerweile auch leichter Alkoholiker und ja, auf einem langsam Pfad der Verschlechterung oder Besserung, das schwankt mit den Jahreszeiten. Eine richtige Alkoholabhängigkeit will ich eigentlich nicht haben. Das wusste ich schon mit 15, als ich eine kurze, akute Phase Alkoholismus auskostete, die mir aber keinen merklichen Entzug bereitete, da es nur über zwei Wochen ging.

Dann habe ich lange Zeit so gut wie nur selten getrunken und mich über eingie Jahre fast ausschließlich mit Cannabis begnügt, bis…ja…bis ich die Gitarre erfand. Und Jimmy Hendrix hörte. Da musste ich trinken. (Und da ich gerade in dem für geniale Ausnahmekünstler hochgefährlichem Alter 27 war, dachte ich, was soll da noch schief gehen?)

Und zwar

  • zur Lockerung der Finger,
  • Stärkung des Selbstvertrauens und
  • gegen die unglaublichen Schmerzen die man am Anfang dabei hat.
  • Wir haben ja direkt angefangen (sehr laut) zu proben und konnten eigentlich nüscht
  • und das musste man sich einfach auch schön saufen
  • und der soziale Druck war auch extrem.

Also theoretisch konnten wir schon was, aber praktisch nüscht.

Der Alkohol half
,

  • unser schlummerndes Talent blitzartig zu entfalten und
  • dann war auch Hornhaut darüber gewachsen und
  • die Schmerzen ließen nach.

Und so hatte sich der Alkohol, etwas aufdringlich nun, langsam in mein Leben geschlichen und später der Bandkumpane davon, natürlich nicht ohne ein Cannabisproblem davon zu tragen. Wer war blöder?

Eigentlich sollten mich meine Erfahrungen und Beobachtungen bei anderen davon abhalten, so dumm zu sein, dem Alkoholismus zu verfallen. Und es ist auch noch genug Gegenwehr in mir vorhanden und noch keine Akzeptanz eingetreten. Kein Bier vor vier, ist eine Regel die ich versuche einzuhalten, was mir auch recht gut gelingt, nur habe ich kaum Dinge im Leben die entsprechende Disziplin erfordern würden. Ich habe einfach gar keinen Bock drauf, den ganzen Tag besoffen zu sein.

Den Punkt, dass man sich einredet unbedingt >zu müssen< und dann ganz schlimm leidet daran, den habe ich mit Cannabis schon lange überwunden und dann macht man den Fehler mit anderen Süchten so schnell nicht nochmal, ich zumindest nicht.

Ich habe keinen Grund etwas zu leugnen.


Die Leugnung ist eigentlich
Standard bei einer Sucht, keiner gibt gern zu, dass er süchtig ist. Aber das sind wir alle. Wir sind Botenstoffjunkies, dauernd darauf bedacht, Dinge zu unternehmen, die uns ein angenehmes biochemisches Klima bereiten, welches uns angenehme oder intensive Empfindungen bereitet. Darum rasen manche mit dem Auto oder Motorrad schnell im die Kurven, Adrenalinjunkies. Andere joggen und holen sich ihre Endorphine. Ich mach es mir einfach, kiffe und hole mir so Endocannabinoidersatz, ohne müsste ich auch Sport machen.

Ich finde, man sollte grundsätzlich niemanden dafür verurteilen, dass wäre verlogen und manche sind halt machtsüchtig

Allerdings kann eine Abhängigkeit oder auch eine Sucht schlimme Folgen auch für andere haben, das wissen wir doch alle. Bei manchen Halluzinogenen (die gefährlichsten wachsen in den Vorgärten) oder schlechter Vorbereitung darauf, kann schon einmal reichen, um die Psyche nachhaltig schwer zu belasten, Halluzinogene haben aber kaum Sucht- oder Abhängigkeitspontenzial, was die Gefährdung stark von der Person und der Umgebung (Set und Setting) abhängig macht.

Sucht, Abhängigkeit und das Ego.

Ich habe doch keine Probleme, >DU< hast welche damit! Wieso? Na, weil das mein Problem ist!

Wenn man sich mal in einen schwer Abhängigen versetzt, tja…über viele Jahre hinweg gesoffen, gefixt oder was auch immer…nichts auf die Reihe gekriegt und nur "Stress" und (oft selbstverschuldet) "Pech" gehabt usw…wo soll da noch was herkommen?

Man flüchtet davor und baut wieder Mist, ein übler Teufelskreis. Dann will man seine "Würde und Stolz" nicht verlieren, obwohl schon kaum noch was davon übrig ist und dann versucht man noch zu verteidigen, was man schon längst nicht mehr hat und erreicht das genau Gegenteil. Das kann das Ego besonders gut! Es ist durchaus ein Grund für Stolz, wenn man eine Abhängikeit uberwunden hat und Würde und Selbstwergefühl kann man dann erst wieder richtig aufbauen.

Oft hat eine Anfälligkeit für Sucht mit Verlusten zu tun, oft wird Trauer oder Einsamkeit weggespühlt oder auch überspielt. Sucht hat sehr oft tiefere Ursachen. Immer wieder ähnliche Geschichten von Versagen, Schuld, Trauer, Liebe oder Gewalt.


Ego und Lüge gehen immer Hand in Hand.
Ein Leidensgenosse wird nicht belogen, zumindest nicht mehr, als man sich selbst belügt. Nur die, die nicht wollen, dass man "das macht" Die kriegen alles zu hören, nur nicht was wirklich los ist. Das ist manchmal wirklich traurig mit anzusehen, wie ein Mensch, der total am Boden ist, vor einem sitzt und mit seinem >Ego< jeden gut gemeinten Versuch abwehrt. Da habe ich schon einiges erleben dürfen. Das macht mich so ein bisschen anders, ich habe mein Ego schon sehr lange bearbeitet und unangenehme Teile verworfen und überwunden und habe mich dabei selbst gut beobachtet und kenne die Wirkungen und hinterhältigen Versuche zum Selbstbetrug.

Ohne Ego hat man keinen Grund
etwas zu leugenen.
So langsam hab ich mich ja dran gewöhnt und kann damit umgehen, wenn es zu viel wird: Rausschmiss: ‚komm wieder wenn du wieder klar kommst.‘
Dabei, diesen inneren Punkt zu überwinden, seine Probleme vor anderen zu zeigen oder sich selbst überhaupt erstmal enzugestehen, kann man nicht wirklich helfen. Das muss von jedem selbst kommen und ist unerlässlich zur erfolgreichen Überwindung einer Abhängigkeit. An so einem (falschen) Ego vorbei zu kommen ist echt nicht leicht und wenn man es bedrängt, werden manche gewalttätig. Oft treibt es nur noch mehr in die Sucht, wenn die Hilfsangebote zu aufdringlich werden und man erreicht das Gegenteil, wie so oft.

Ego hilft nicht gegen Ego!

Nunja, irgendwie hält mich da doch noch einiges davon ab, es zu sehr zu übertreiben, beschaffungskriminell zu werden oder dafür zu lügen und zu betrügen, so dass ich meinen Drogenkonsum noch vertreten kann. Cannabis macht mir da weniger Sorge als der Alkohol, einfach weil ich weiß, dass es nicht solche gravierenden Folgen haben kann und auch nach langer Zeit nicht so stark abhängig macht. Darum habe ich hier nur für Alkohol nach ausreden gesucht…und die gelegentlichen Pilzsessions verschwiegen.

Nun der Haftungsausschluss: Ich möchte niemanden dazu animieren oder gar aufforden Drogen zu konsumieren. Ich möchte damit nur meine Erfahrungen, meine Sichtweise und meinen Umgang damit beschreiben und nicht zu letzt, auch meine Selbstreflexion darüber stärken, Aufklärungsarbeit leisten und so etwas für mehr Toleranz, Bewusstsein und Verständnis beitragen, um >falsche< Vorurteile abzubauen. Es war mir auch als Verkäufer im Headshop (Fachgeschäft für Drogenutensilien) immer auch ein Anliegen Aufklärung und Suchtprävention zu betreiben, ohne Drogen und deren Konsum dabei zu verteufeln.

Es ist auch für mich schwer, mir eine klare Meinung bezüglich einer Änderung der Gesetze zu bilden, das Thema ist schwierig und es sind verschiedene Sichtweisen möglich. Allerdings halte ich ein striktes Verbot, vor allem bei so einer Ungleichbehandlung, nicht für das geeignete Mittel, negative Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft zu verhindern. Es hat sich gezeigt, dass auch härteste Strafen, den Handel nicht unterbinden können.

Das größte gesellschaftliche Problem des Verbotes, sehe ich darin, dass sich verdeckte Gegengesellschaften bilden und ein lukrativer Schwarzmarkt entsteht, der die organisierte Kriminalität zu einem guten Teil ausmacht bzw. finanziert.

Man hört oft, dass Cannabis eine "Einstiegsdroge" sei…nun, bei den gesetzlichen Bestimmungen ist Cannabis ein Einstieg in die Kriminalität, aber die allermeisten, haben ihre ersten Drogenerfahrungen hier zu Lande mit Coffein, Alkohol und/oder Nikotin. Daran wird deutlich, wie durch die Gesetzeslage, die öffentliche Wahrnehmung und die allgemeine Einschätzung des wirklichen Gefährdungspotenzial verschiedener Drogen und Suchtstoffe verzerrt werden.

Die schlimmsten Folgen, den größten Leidensdruck, durch das Kiffen, habe ich durch das Verbot bzw. dadurch bedingte Vorurteile von Medizinern.

bis dann…und denk mal drüber nach, du Junkie!… 🙂

Der verrückte Schamane

Tja, wie wird man denn das?

Auf jeden Fall erstmal durch Berufung oder sogar durch Geburt. Eigentlich sucht man sich auch Schüler bzw. bringt das Schicksal welche, aber ich hatte keinen Lehrer. Ich bin wohl von Geburt an dazu ausgewählt, weil Gaya erstmal ordentlich Donnerwetter gemacht hat, als ich den Blitz der Welt erblickte. Das war vor gut 35 Jahren und meine Prüfung war vor ungefähr 4 Jahren.

30 Jahre dauert eine Schamanen-Ausbildung!! Das ist kein Hut! Allerdings kann man so ein paar Tricks und Kniffe auch so erlernen und dann auch anwenden. Allerdings, also ich arbeite sehr viel nach Intuition und die muss dann gut trainiert sein.

Das erste wichtige Erlebnis hatte ich schon mit 3 oder 4, im Raubtierhaus im Zoo. Wir betraten es und es fing ein Gebrüll an, was mir den Atem stocken lies, ich stand vor Ehrfurcht erstarrt da. „Ein Kind! Da ist ein Kind! Ein Kind ist da! Seht nur ein Kind!“ Das weiß ich selbst noch.

Ich habe Erinnerungen bis in frühe Kindheit, als ich noch so klein war und den Schrank erklimmen musste, um die Tür zu öffnen und dabei abstürzte, weiß ich noch. Da konnte ich noch nicht wirklich sprechen.

Da ich auf dem Land aufwuchs und mein Opa ein verkappter menschlicher Ackergaul war und damals es noch üblich war, hatten wir viele Viecher auf dem Hof. Hühner, Kaninchen, Hund, Katze und so was. Huhnisch konnte ich eher als Deutsch. Die können nur 5 Wörter oder so, also die Hühner mein ich.

Und dann, als ich so ca. 7 war, habe ich mir die Katzen vorgenommen. Damals habe ich gesagt: ich will es schaffen, dass mich jede Katze von mir anfassen lässt. Letztens besuchte mich ein wahrscheinlich halbwilder, junger Kater in meinem Garten und nach einer halben Stunde durfte ich ihn streicheln. Das habe ich also schon geschafft, ist schon seit 15 Jahren durch, ich bin Katzenmeister! Als ich hier eingezogen bin, habe ich zweimal aus dem Fenster gefaucht und seitdem ist hier Ruhe auf der Gasse, mein Revier, andere Katzen sind nur geduldet.

Zwischenzeitlich hatten wir viele Schafe auf dem Hof, weil da mal Tierversuche gamacht worden und meine Großeltern sich damit was dazu verdient haben. Ich fand das nicht so toll. Als die vielen Schafe geliefert worden, war eines dabei, das blieb direkt bei mir stehen, schaute mich an und ich dachte, toll, jetzt hab ich ein Schaf. Das kam dann auch immer, wenn ich kam und musste gestreichelt werden, leider war es mit in einer Giftgruppe, ich ärger mich heute noch, es nicht in die Vergleichgruppe umgesiedelt zu haben, dann hätte ich es behalten können.

Einen Hund hatten wir immer, von daher war das kein Problem, die sind nicht halb so kompliziert wie Katzen. Hundemeister wurde ich so nebenbei und nachdem ich mal einen Terrier vor einem Stafford-Pitbull-Mischliing rettete.

Einmal begab es sich, dass meine iiebe Uroma, die wohl das war was man einen frommen/seeligen Christen nennt, erkrankte und ins Krankenhaus kam. Das war der Tag meines ersten Gebetes. Ich betete zu Gott, er soll bitte meiner Uroma helfen. Ein-zwei Tage später fragte mich eine Freundin, ob ich an Gott glaube…ich: ‚Na wenn er meiner Oma hilft‘ und wieder ein paar Tage später war sie wieder zu Hause und seit dem, muss ich „glauben“. Ich bin nicht getauft und trinke auch gerne, kiffe und lese auch nicht in der Bibel. Das braucht Gott nicht und Gaya auch nicht. Ich glaube an eine Ordnung aus ineinander geschachtelten Entitäten.

Dann hatte ich mal einen Falken, der flog mir regelmäßig hinterher, wenn ich da mit dem Fahrrad lang fuhr und ich habe mich immer gefreut darüber. Heute Grüßen mich auch die Greifvögel, wie fast alle Vögel!

Und wenn ich mal traurig oder alleine war, habe ich mir einen Baum gesucht und bin hochgeklettert und saß da, hab dem Baum und dem Wind gelauscht. Ich rede schon immer mit Bäumen und Tieren, der Trick ist einfach, wenn man aus dem Herzen spricht verstehen sie es. Und wenn man mit dem Herzen hören kann, versteht man auch die meisten Tiere. Bäume haben so ein traumartiges Bewusstsein, was sehr stark von ihrer Wahrnehmung geprägt wird, bewegen können sie sich nur wenig. Bäume sind sehr erhabene Wesen, ich mag Bäume sehr.

Die Tiere, besonders Haustiere, die wollen uns dienen, es ist ihr Lebenssinn, dazu wurden sie geschaffen. Es macht ihnen nichts aus, wenn wir sie nutzen, nur wenn wir so respektlos und undankbar sind, wird auch Gaya irgendwann sauer und dann gibt es wieder Überschwemmungen oder Erdbeben. Wie oft wollt ihr das noch?

Dann erst, mit ca. 16, habe ich das erste mal gekifft! Stunden danach bekam ich einen heftigen Lachanfall ohne Grund, mit dem Gedanken: ‚Ich hab es wieder, endlich habe ich es wieder, das hab ich gesucht!‘ Ich lasse mir das Kiffen nicht schlecht reden. Seitdem glaube ich an Wiedergeburt.

In dieser Zeit oder schon etwas vorher, habe ich ein bisschen Kampfsport gemacht und bin dabei über die Ninja Mentalität gestolpert. Eine Ninja-Ausbildung besteht zu ca. 3/4 aus Spirtualität bzw. mentaler Stärke. Man lernt wahrnehmen und verstecken, täuschen, planen, durchziehen. Wenn ich an einem See sitze kann ich alle Enten gleichzeitig beobachten, eine sehr anstengende Übung, die große Entspannung und viel Konzentration voraussetzt! 🙂

Natürlich bekommt man da auch schon einen Bezug zum Buddhismus.

Später kaufte ich mir ein Buch über tibetische Medizin, da ist der alte Schamanismus der alten Bön-Kultur Tibets, mit dem Buddhismus zu einer sehr interessanten Medizin verschmolzen. Aus diesem Buch habe ich die Heilermentalität des absolut reinen Willens. Etwas was in der westlichen Medizin fast völlig verloren ging, die Mentalität des Heilers! Es ist in der tibetischen Medizin äußerst wichtig, den richtig Bewusstseinszustand schon beim bereiten der Medizin zu haben. Volle Konezntration und absolut reiner und klare Wille.

Anton Curic – Die sanfte Medizin der Tibeter.

Tja, da kann sich mal jeder selbst versuchen vorzustellen wie das ist, wenn man sein absolut klares Wohlwollen an der Welt, mit Wahnsinnserklärungen und Therapieangeboten abtrainiert bekommen soll! „Nein! Uneingeschränkt ohne Eigennutz Gutes tun, das ist doch Wahnsinn!? Bist Du von allen guten Geistern verlassen?“ – Ähm…nee ich nicht, aber ihr!…Spinner! Denken auch die können mit ihrem Hirnstrommesser irgendwas finden…das nächste mal lass ich das Ding verrückt spielen da hohlen die den Service-Techniker.

Das ist das schwiergiste überhaupt, den hohen Anforderungen an die Mentalität gerecht zu werden, auch bei den tibetischen Ärzten, da würden unsere Ärzte erstmal in den Kindergarten geschickt…

Die schmeißen die begabtesten Leute raus, nur weil es noch geringe Zweifel daran gibt, dass er/sie absolut uneigennützig handelt, also zB. niemals dafür etwas verlangen wird! Darum fühle ich mich von Schulmedizinern einfach nur beleidigt, weil die es nicht mehr schaffen werden, meinen Stand zu erreichen. Das schaffen hier nur ganz wenige. Und dann stehen die da und wollen mir was weis machen, also da pfeifen die Schweine aus allen Löchern, ehrlich mal.

Unsere egozentrische Mentalität ist es auch die uns zur Hinterwelt macht, viele hier sind mentale Krüppel und asoziale Großfressen! Das Blöde ist, dass man das bei dieser Egozentrik selbst gar nicht merkt, denn das Ego weiß ja, dass es immer das beste ist, und jeder angebrachte Zweifel oder Kritik wird mit heftiger Aggression geahndet.

Tja und dann, mit 16, ging es dann auch los, mit Menschen. Dann war ich in der Technoszene, wo viele Drogen genommen wurden und da hatte ich genug Studiensubjekte (Subjekte ist das richtige Wort für Lebewesen, Gegenstände sind Objekte) zum Studieren. Die allermeisten waren meine Feierkumpanen und ich habe das beim normalen Umgang gemacht, also niemandem dabei geschadet, eher geholfen. Damals habe ich schon viel an Tieren gearbeitet. Das war mir lieber zum Üben, weil Menschen da eh manchmal komisch reagieren. Schließlich arbeiten Schamanen auf seelischer Ebene und da denken Menschen immer es wäre der Teufel, auch und ganz besonders Ungläubige denken das.

Oftmals habe ich Hunden oder Katzen, die in schwiergien Verhältnissen lebten oder die Besitzer nicht gut damit umgingen, ihre Sorgen genommen und Zweifel und so was behoben. Das geht schnell und dauert oft nur Minuten.

Übrigens waren viele Schamanen bzw. Schamaninnen durch die Inqusition bedroht und wurden nicht selten abgefackelt, weil die ja immer so schön viel Wärme verbreitet haben und das wollten die Angstbessenen Schwarzmagier des Satans nicht.

Und dann ging das so hin, das Schicksal bringt die Fälle wie es grade kommt und ich tue es dann einfach. Es hat etwas gedauert und ich musste erst etwas darüber lesen, dass ich merkte, ups, ich bin dazu berufen. Na dann, kann ja nix schief gehen, was? Gott bzw. Gaya ist dein Freund, was soll da noch passieren! Naja, ich hätte ja in der kaufmännischen Ausbildung zum Kapitalfaschisten werden können, aber ich doch nicht. Seit der kaufmännischen Ausbildung (och war das langweilig) kenne ich den Feind recht gut und habe Insidertricks kennen gelernt. Was meine Verachtung und mein Entsetzen über diese Mentalität nur gestiegert hat.

Da ja schon im Mittelalter fast alle guten Geister von den Dämonen vertrieben wurden und vor allem die Gier, der Neid und der Hass so unrein für Geister sind, haben sie sich tief bis in die Wälder Rumäniens und nach Norwegen oder Island zurückgezogen. Ähnlich wie die Lhas aus Tibet, die seit der chinesichen Besatzung nun in Lhadak wohnen. Da wird dem Leser hoffentlich klar, was hier läuft!

„Macht euch die Erde Untertan!“

Denn was ein richtiger Schamane ist, der kann eigentlich nur gut mit Geistern, der ruft dann heilende Geister an, wird von denen besetzt und dann weiß er gar nicht was er tut, die sind quasi gar nicht mehr dabei, macht alles der Geist. Manche rufen auch Tiergeister an, der Bär kann Krankheiten riechen.

http://www.veoh.com/watch/v188639432sbq4Sdd?h1=Die+Schamanin+vom+Dach+der+Welt

Ayu Lhamo, dickes Danke für dein Leben, Mädel! Und für diese coole Show!

Aber das funzt bei uns nicht, weil wie gesagt, wir leben in einer von Dämonen verwüsteten und ausgekühlten Gegend und da ist kaum ein Geist anwesend. Außer die Halbgeisterchen von ungünstig verstorbenen Menschen, die gehen quasi durch meine bloße Präsenz von selbst weg, da muss ich meist nichts tun, einfach nur durchleiten. Oftmals ist es so, dass sich einfach Leute neben mich setzten und manche meinten dann: Du strahlst so eine Wärme aus! – Ja, weil ich keine Angst habe.

Und dann wurde es immer bewusster, bis eines Tages eine Frau vor mir stand, wir ziemlich schnell und für mich ziemlich neu und zu heftig, uns in telepathischer Verbindung befanden. Das steigerte sich noch, weil wir damit einfach nicht umgehen konnten. Und dann gab es einen Besetzungsversuch, bei mir, den ich mittendrin abbrach, einfach gegangen, was die meisten in solchen Momenten nicht können. Und da wurde ich von Dämonen durch die Nacht gejagt, bis ich eine Anweisung bekam: Zieh es raus! Und da habe ich mir ein imaginäres Schwert längs aus meinem Körper gezogen und dann hatte ich 300m Umkreis frei. Seitdem geht es mir anders. Das endete dann zwar doch noch mit einer Zwangseinnweisung in der Psychiatrie, die ich nach drei Wochen wieder verließ, aber seitdem ist jeder Zweifel ausgeträumt…No way back!

Damals wurde ich in einer Nacht Zeitmeister und Kreismeister, Lichtmeister kurz darauf. Diese Meisterschafften bedeuten ein Verständnis/Erkenntnis davon und haben mit Schmanismus direkt nicht viel zu tun.

Dort war ein Mensch, sehr bemerkenswert, nach meiner Auffassung hochbegabt, aber etwas authistisch und überempathisch, der hat alle die reinkamen zwanghaft „abgescannt“ und an seinen Regungen erkannte ich, dass er sehr viel sieht bei den Menschen und darum so „Verrückt“ ist, überempathisch eben. War um die 30, sah aus wie 16 und benahm sich wie 5. Der sagte zu mir:

„Ich sehe in deinen Augen die ganze Weisheit der Welt!“

Ich dachte, ach, naja, wenn Du das sagst, das kann sein, ich wüsste nicht wie ich dir widersprechen sollte. Das war vor ziemlich genau zehn Jahren. Und jetzt hab ich so viel aufgeschrieben, dass reicht für drei Leben. Keine Bange, die wirklich wichtigen Dinge, die Menschen noch nicht haben dürfen sind nur in meinem Kopf. Und außerdem: jedes Geheimnis schützt sich selbst.

Da war die Sache schon klar. Ich habe damals schon alles gekriegt und war nach 4 Wochen fertig damit. Nur hätte das Weib mitmachen müssen, es gehören immer zwei auf den Thron! Aber die wollte – wie fast alle Frauen der Geschichte – Alleinherrscherin sein oder nur die billige Bettbeilage. Frau und Königin war ihr nicht genug. Mit so einer Einstellung Mädel, da will ich dich nicht mal ausziehen, auch wenn ich dich immer noch sehr liebe. Das einzige was ich nicht aufgebe für dich ist mich und das Projekt. Scheiß Workaholic, was? Tja.

Na jedenfalls war kurz vor dem Ereignis noch ein seltsamer Mann bei mir im Laden, in dem ich damals arbeitete, stellte sich mir als Derwisch vor und warnte mich vor der verrückten Königin, er hatte Recht. Das einzige was ich von damals wirklich etwas bereue ist, dass ich nicht noch mal in die Kneipe gegangen bin wo er hin wollte und es mir extra sagte. Man muss halt selbst hin, man wird nicht gezwungen. Der Wille ist frei und das muss akzeptiert werden.

Damals hatte ich noch eine interessante Begegnung mit einem alten Azteken, der auf dem Stadtfest die üblichen peruanisch/aztekischen Kulturgüter verkaufte und wir unterhielten uns über den Maya-Kalender und ich hatte Recht, es fängt ein neuer Zyklus an, Weltuntergang ist erstmal abgesagt. Irgendwie machen alle die gleichen Fehler. Viele dieser alten „Indianer“ merken gleich, was ich für einer bin und sind sehr freundlich zu mir, da kaufe ich mir jedes Jahr was. Damals eine Trommel, dann ein Ton-Pfeifchen und was so der geneigte Schamane halt so braucht.

Südamerika ist neben Sibirien auch die Gegend wo der Schamanismus noch oft praktiziert wird. Schamanismus gibt/gab es WELTWEIT und damit ist es für mich die einzig ernstzunehmende spirituelle Grundlage, die eine gute und weitreichende Weltanschauung ermöglicht. Sehr flexibel und integrativ. Bei den Germanen hießen sie weise Frauen und Druiden, aus dieser Tradition sind unsere Hebammen und Asterix entstanden. Damals wie heute gab man den Kriegern Drogen, damit sie stärker werden und das Gemetzel besser verkraften!

Dann ging es so weiter, ich war bemüht mir von allen Tieren Segen und Ehre zu besorgen und wenn das nicht deine Krafttiere, wie die Katzen bei mir sind, dann kann das schwer werden. Was soll schon eine Krähe mit einer Katze? Das hat lange gedauert bei den Krähen, aber ich habe auch diese nun auf meiner Seite. Die wollten mal mein Hackfleisch haben, wollten mir einreden ich soll kein Fleisch essen. Da hab ich gesagt: Und wenn ich das jetzt hier hin werfe fresst ihr das! Ich lass mich doch nicht verarschen. Und dann war Ruhe.

Dann kam irgendwann die Prüfung! Ich war so weit. Ein Muli weihen stand an, (hach wie lustig) und dabei feststellen, was Hybridwesen doch für Probleme machen können! Eins, was keine Kinder haben kann, ist ja nicht ganz so schlimm, das hat nur persönliche soziale Probleme, einfach weil es keine Artgenossen hat. Aber bei uns Menschen ist das anders…unser großes Problem, was vor ca. 35.000 Jahren begann!

Ihr hättet das Muli mal sehen sollen wie es hinterher völlig Banane über die Koppel raste und dabei wilde laute von sich gab. Wie macht ein Muli? Eben, ein wichtiges Problem bei Hybriden! Diesem Muli war das dann egal, es Wieheriate halt.

Die Krähen haben übrigens dem Alister Crowley damals alles verraten, wofür sie von mir schon einen Anschiss bekamen, der schrieb die satanische Bibel und das Necronomikon und der Raven, der the Next Uri Geller geworden war, hat diese gefährliche Magie verwendet. Die Krähen meinten (weil ich sagte, das könnt ihr doch nicht machen!): Was sollten wir denn tun! Wir mussten doch aufpassen, der hat doch das im Buch gelesen!

Das war letztens erst, danach saß die Elster staunend vor dem Fenster. Elstern waren beauftragt uns zu beobachten und das Problem lösen zu helfen. Darum lachen die uns immer nur aus sonst, aber mich nicht mehr.

Zwischendrin habe ich ein paar alte Flüche und Verwünschungen zwischen Menschen, Hunden und Katzen gelöst, war etwas ekeilg, weil vor allem die Hunde ihre Sexualität nicht kontrollieren können und ad hoc rumsamten dabei. Die Katze lag nur zitternd, zappelnd auf meiner Hand. Da gab es nochmal Ärger mit den dämonischen Kräften, aber seitdem läuft es besser.

Dann habe ich die EDDA noch abgeschlossen und neu angefangen, weil da steht ja immer: Wisst ihr was das bedeutet? Ich wusste es.

Und nun fragen wir: Wo führt uns das hin?

Ich vermute ganz stark, das ursprünglich ein magisches Werk geschaffen wurde, welches hier, in Zentraleuropa, vielleicht sogar hier in Thüringen, in den „Äther gesungen“ wurde, um so durch die dunkle Zeit zu erhalten, die diese Großen-Meister wohl schon erahnen konnten. Dieses manifestiert sich immer wieder und so ist da die EDDA draus entstanden worden. Ähnlich wie die babylonisch Quaballa im nahen und mittleren Osten.

Alles in allem habe ich eher ein langweiliges, uninteressantes Leben, manchmal – wenn ich in Aktion bin – lebe ich in den drei Welten gleichzeitig, was recht anstrengend sein kann und Psychologen direkt mit schwerer Medizin bestrafen würden, weil es ihren Horizont sprengt und ihren Glauben zerstört.

Ich habe viel Zeit zum Rauchen und Schlafen, da mich vieles was die Menschen da draußen tun, weder interessiert noch tangiert, ist es wohl das beste was ich tun kann.

Also, ich leg mich mal wieder hin, nech.

bis dann…

der schamanische Griskram.

PS: Da ja nun alles umgebaut wurde, wird sich diese Welt in Zukunft rapide ändern, das Dunkle und Böse wird aus den Köpfen verschwinden und schon unsere Urenkel werden nicht nachvollziehen können, was wir getan haben. Wir haben gewonnen. Und konnten gar nichts dafür! Aber dagegen.

Hätten so viele nicht eine gute Vorarbeit geleistet und ich nicht so viele Helfer gehabt, dann hätte ich es nicht so leicht gehabt und es gab trotzdem Phasen, da dachte ich, das überlebe ich nicht. Aber was solls, da war wenigstens mal was los.

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NACHTRAG 12.09.2013, ein Text von mir, vom 11.11.2009:

http://www.dugarun.de/blog/?s=monarchie+ohne+k%C3%B6nig